Dienstag, 22. März 2016

LehrerInnentreffen vom 14. bis 18. Jänner 2016 in Pietarsaari, Finnland

Donnerstag, 14. Jänner 2016
Nach einem freudigen Wiedersehen mit einigen unserer europäischen LehrerkollegInnen am Flughafen in Helsinki bereitet uns Finnland einen stürmischen Empfang: Unser Flugzeug kann wegen dichten Schneetreibens nicht in Kokkola landen, und so umkreisen wir den Flughafen eine dreiviertel Stunde lang, bis der Pilot das Flugzeug unvermittelt Richtung Landebahn sinken lässt und nach leichtem Geschlinger zum Glück zum Stehen bringt.  Beim Hotel in Pietarsaari nehmen uns die finnischen Kolleginnen herzlich in Empfang und leisten uns bei einem späten Abendessen Gesellschaft.



Glücklich gelandet in Kokkola

Freitag, 15. Jänner 2016
Während wir bei Dunkelheit und klirrender Kälte Richtung Schule stapfen, bewundern wir einige finnische Schülerinnen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Im Pietarsaaren Lukio, unserer finnischen Partnerschule, ist aber gut eingeheizt. Nach einem (sehr) kurzen Finnisch-Kurs stellt uns der Direktor der Schule, Hannu Sulkakoski, Pietarsaari (schwedisch Jakobstad) vor: Die Kleinstadt hat 20.000 Einwohner und eine schwedischsprachige Bevölkerungsmehrheit, was sich auch an den sprachlichen Mehrheitsverhältnissen  an der Schule niederschlägt. Nach seiner Präsentation spielen uns eine Schülerin und ein Schüler auf der Ziehharmonika unter anderem eine finnische Polka vor.


Finnische Polka

Auf dem nun folgenden Rundgang durch die Schule bekommen wir viel Interessantes zu sehen, zum Beispiel einen eindrucksvoll ausgestatteten Werkraum und ein Musikzimmer mit Gitarren in Klassenstärke! Es herrscht ein sehr freundlicher Umgangston, sowohl zwischen den SchülerInnen als auch zwischen den LehrerInnen und den Jugendlichen. Die Schule ist viel kleiner als unsere, und der finnische Teil der Schule ist vergleichsweise winzig. Kein Wunder, dass man einander sehr gut kennt!


Musikzimmer

Danach präsentieren die einzelnen Schulen ihre best practise-Beispiele aus den vergangenen Monaten, die in Zusammenhang mit Erziehung zu ökologischer Nachhaltigkeit stehen. Besonders in Finnland hat die Umwelterziehung schon eine längere Tradition, und Schule und Kindergärten arbeiten eng mit dem staatlichen Müllentsorger zusammen. Wir berichten über die Situation in Österreich und über Öko-Aktivitäten an unserer Schule.
In der Mittagspause kommen wir in den Genuss des gratis Mittagessens, das es in Finnland für alle SchülerInnen gibt: Heute ist das Gemüse-Rahm-Suppe und dann ein Salat mit Melone und Cottage Cheese. Einfach, aber gut – und gesund ;)



Speisesaal im Pietarsaaren Lukio

Anschließend hören vor einen Vortrag von Gun Höglund, die Direktorin der lokalen Öko-Schule, die über den Fremdsprachenunterricht in der Volksschule berichtet.
Am späteren Nachmittag machen wir uns durch das verschneite Pietarsaari auf den Weg ins Büro der Schulverwaltung und werden von Juha Paasimäki über das finnische Schulsystem informiert – einige interessante Dinge gibt es hier zu hören, etwa dass die Finnen ihre SchülerInnen keine Standardtestungen machen lassen, dass finnische Lehrer gut verdienen, in ihrer Tätigkeit viele Freiheiten haben und auch noch angesehen sind!! Musik in unseren Ohren.
Um 18 Uhr steht Sauna mit Eisschwimmen auf dem Programm, das die meisten KollegInnen auch tatsächlich wagen. Hyvä, Christina!!! 


Samstag, 16. Jänner 2016
Weil wir in unserem Projekt den Halbzeitstand erreicht haben, geht es in unserer Arbeitsrunde in der Schule am Vormittag vor allem darum, was bereits erarbeitet wurde und welche Arbeitsschritte noch bevorstehen. Birthe hat dazu auch eine Präsentation vorbereitet. Es wird außerdem besprochen, wie weiterhin kommuniziert werden soll und in welcher Form die Ergebnisse am Ende des Projekts publiziert werden können (etwa in Form von Booklets).
Vesa Sainio von der Nature School in Kokkola, ein ehemaliger Schüler des Pietarsaaren Lukio, berichtet uns im Anschluss daran über die „Finnish Youth Centres“, die übrigens auch Teil des Erasmusplus-Programms sind. Diese Zentren organisieren internationale Austausch-Camps einerseits und „Nature School“-Aktivitäten andererseits. Die Stadt Kokkola finanziert übrigens ein Programm, bei dem elf ausgewählte Klassen jeweils neun Schultage im Jugendzentrum verbringen dürfen, wo sie in Sachen Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und Verhalten in der Natur, vor allem im finnischen Wald, auf Vordermann gebracht werden. Die „Nature Schools“ in Finnland haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, das sich LYKE nennt, und das auf seiner Website entsprechende Aktivitäten vor allem für Kindergruppen anbietet.
Zu Mittag gehen wir zu Fuß durch das tief verschneite Pietarsaari zum Campus Allegro, einem großen Schulzentrum, wo wir in einem alten Gewölbe ein gesundes Süppchen – wahlweise mit Rentierfleisch!  - verspeisen.
Mit vollem Bauch geht es nun zum Yoga. Uff!



Die Verstärkung aus Wien

Am Abend treffen die teilnehmenden SchülerInnen aus unseren sieben Schulen und die KollegInnen, die sie begleiten, in Pietarsaari ein.  Wir freuen uns natürlich besonders auf Carina und Christoph! Alle gemeinsam machen wir einen kleinen Spaziergang nach Rosenlund, einem ehemaligen Pfarrhaus, wo wir zu Abend essen. Das Holzhaus wurde von einem Verein von HobbygärtnerInnen liebevoll und aufwändig renoviert und dient nun als Restaurant. Ein Vereinsmitglied erzählt uns die interessante Geschichte des Hauses.



Elisabeth, Christina und Agata in Rosenlund

Sonntag, 17. Jänner 2016


Austrians in Finland

Heute ist der letzte volle Tag unseres Aufenthalts in Finnland – und der kälteste! Es hat schon am Morgen unter minus 20 Grad und noch größere Kälte ist für heute vorhergesagt. Wie auch immer, wir ziehen alles an, was wir haben, und fahren mit dem Bus nach Pörkenäs in das Nanoq, das Arktische Museum. Der Gründer Pentti Kronqvist führt uns persönlich durch das Museumsdorf – keine kleine Leistung bei einer Gruppe von über 60 Leuten und klirrender Kälte. Es dauert nicht lange, und viele entdecken bereits die Schwachstellen in ihrer Winterkluft. Im Museumsdorf kann man acht Wohnhütten von Inuit und von Jägern in der Arktis betrachten und sogar betreten. Zum Glück geht es bald in das Innere des Museums, in dem die Stücke ausgestellt sind, die Pentti Kronqvist in vielen Jahren gesammelt hat. Mich beeindrucken vor allem die Kleidungsstücke aus Fell und die Fellschuhe aus mehreren Schichten.



Daniel, Eisbär, Christoph

Zu Mittag fahren wir im Bus nach Merilä an die Küste, wo wir im Hauptgebäude eines Jugendzentrums köstliche Laibchen mit Kartoffelpüree und Salat essen. Zum Glück ist uns wieder warm, denn unsere wunderbaren finnischen Gastgeber haben einige Aktivitäten im Freien für uns vorbereitet: Eisfischen, Spaziergänge durch den Wald und über das Eis nahe des Strandes. Die Landschaft ist wunderschön, wir stapfen durch den unberührten Wald und über das dicke Eis, die Sonne scheint. Besser geht’s nicht!


Eis und Schnee an der Küste

Ein weiterer Höhepunkt erwartet uns am Abend. Wir fahren mit dem Bus ins Restaurant Ädelbragd, ein abgelegenes Holzgebäude, wo das frühe 19. Jahrhundert lebendig wird. Unser Gastgeber, ein ganz offenbar begnadeter Geschichtelehrer, trägt ein historisches Kostüm aus dieser Zeit und erzählt uns unter anderem von der Schlacht von Orovais, die 1808 hier ausgetragen wurde, und zwar zwischen Schweden und Russen. Das gesamte Ambiente ist sehr authentisch, denn es gibt etwa keinen Strom, nur Kerzenlicht und Wärme aus dem riesigen Kachelofen in der Ecke des Raums. Es werden nach historischen Rezepten gekochte Gerichte serviert, zum Beispiel Kartoffeln in einer Rahmsoße mit Kardamom oder ein deftiger Weißkraut-Auflauf. Wir sind begeistert von diesem Abend! Ein schöner Abschluss unseres LehrerInnen-Treffens!



19. Jahrhundert in Ädelbragd
Mittlerweile ist es wirklich, wirklich kalt geworden. Das Thermometer zeigt minus 33 Grad an!! Zum Glück haben wir nur den kurzen Fußweg vom Bus bis zum Hotel zurückzulegen. Brrrr.
Montag, 18. Jänner 2016
Viel zu schnell ist unser Rückreisetag gekommen. Schade, denn wir hätten sehr gerne noch viel mehr über das erfolgreiche finnische Schulsystem erfahren und noch länger die nicht umsonst gerühmte herzliche finnische Gastfreundschaft genossen.
Wir müssen uns von unseren KollegInnen aus den anderen Schulen und von unseren GastgeberInnen verabschieden, allen voran von Tiina, die mit ihren KollegInnen einen wunderbaren Aufenthalt für uns organisiert hat.



Tiina und Carina – Snow Angels

BERICHT: EVA SCHMOTZER

Sonntag, 21. Februar 2016

Samstag, 16.01

An unserem Abreisetag von Wien nach Finnland trafen wir uns in der Früh am Flughafen Wien-Schwechat. Wir nahmen Abschied von unseren Familien und flogen wenig später von dort aus nach Helsinki. Am dortigen Flughafen mussten wir lange auf unseren nächsten Flug warten. Die Zeit vertrieben wir uns damit, den Flughafen zu erkunden und haben auch schon Schüler aus anderen Ländern getroffen und uns mit ihnen unterhalten.
Mit einem kleinen Propeller-Flugzeug, welches fast nur mit Erasmus Schülern und Lehrern gefüllt war, flogen wir zu einem sehr kleinen Flughafen in Kokkola-Pietarsaari. Dann wurden wir mit einem Reisebus nach Pietarsaari gebracht, wo wir von unseren Gastfamilien empfangen wurden.

Sonntag, 17.01

Am nächsten Tag fuhren wir nach Nanoq, dem ersten Arctic-Museum Finnlands. Dort bekamen wir eine Führung von einem sehr netten Mann. Diese fand jedoch teilweise draußen statt, wo es wirklich SEHR kalt war. Nach dem Museumsbesuch fuhren wir nach Merilä, ein Ort an dem im Sommer Camps für Kinder sattfinden, und bekamen dort ein leckeres Mittagessen.
Danach machten wir einen Spaziergang über das gefrorene Meer, durch knietiefen Schnee. Die Aussicht war atemberaubend!
Am Abend trafen wir einander nocheinmal, zusammen mit unseren Gastgebern und ihren Freunden.

















Montag, 18.01

Der Montag begann in der Schule. Im Auditorium spielten uns zwei finnische Schüler verschiedenen Musikstücke vor. Danach diskutierten wir in Kleingruppen über die Dokumentation "Home".
Um 11:05 (!) gab es Essen in der Schule. In Finnland ist das Mittagessen für alle Schüler gratis!
Nach der Pause trafen wir einander und schauten die selbstgedrehten Videos an. Jedes dieser Videos ist einzigartig und war interssant zum Ansehen.
Kurz darauf marschierten wir zu einer Eishalle um dort zusammen Eiszulaufen.
Den Abend verbrachten wir alle zusammen in der Schule, wo wir viel Spaß hatten!














Dienstag, 19.01

Der Dienstag startete früher als alle anderen Tage, da wir schon um 8:30 bei der Schule sein mussten. Dort erwartete uns ein Bus, der uns zur Müllrecycleanlage Ekorosk brachte.
Am Ziel angekommen, begrüßte uns der Leiter der Anlage. Zuerst hatten wir die Aufgabe einen mitgebrachten Berg voll Müll zu recyclen. Nachdem wir dies geschafft hatten, freuten wir uns, dass wir uns in einem beheizten Raum begaben, da es noch sehr früh und auch sehr kalt war. In diesm Konferenzrau wurde uns bei Kaffe&Kuchen die Funktionsweise der Anlage und das Recyclingsystem Finnlands näher gebracht.
Danach gingen wir wieder ins Freie, mit gelben Warnwesten bekleidet, und sahen uns die einzelnen Maschinen näher an. Nach dem Ende unserer Tour fuhren wir wieder zurück zur Schule.
Dort angekommen, war schon das Mittagessen bereit, welches wie immer sehr gut schmeckte. Als wir fertig waren, führten wir unsere Arbeit an den "Problem solving Projects" fort.
Nach interssanten anderthalb Stunden stand das Outdoor Programm an. An diesm Tag war Langlaufen bzw "Tandemskiing" im Schulpark an der Reihe. Trotz zahlreicher Missgeschicke und gut ausgegangenen Stürzen, hatte jeder sehr viel Spaß an jenem Nachmittag.
Am späteren abend trafen wir uns mit ein paar anderen Finnenund deren Gastgebern und ließen einen tollen Tag bei ein paar Spielen und Filmen ausklingen.













Mittwoch, 20.01

Der Mittwoch begann in der Schule mit dem Berechnen unseres ökologischen Fußabdrucks.in Folge dessn, musste jeder Schüler ein ökologisches Versprechen abgeben; also was er in Zukunft besser machen möchte. Diese wurden auf ein großes Tuch geheftet und in der Schule aufgehängt.
Danach trafen wir unsere Kleingruppen und arbeiteten weiter an unsern "Problem solving Projects", was sehr lustig war.
Um 11:05 gab es Mittagessen in der Schulkantine.
Nach dem Essen marschierte die gesamte Gruppe durch Pietarsaari zu einem Museum, welches die Geschichte der kleinen Stadt erzählt. Dort angekommen wurden wir in zwei Gruppen durch das Haus geführt und haben viel über Pietarsaari und die Familie Malm, eine ehemalige Bootsbesitzer Familie, gelernt.
Danach besuchten wir noch ein bei der Jugend sehr beliebtes Cafè: das "After-Eight". Im Sommer finden dort unter anderem Konzerte statt.
Am abend machten wir eine ganz besondere Erfahrung: wir gingen in die Sauna uns Eisschwimmen! Das war natürlich etwas vollkomen Neues für uns Ösisi und wurde nachher beim gemeinsamen Fisch-essen lange diskutiert. Es hat uns allen gefallen, auch wenn es sehr seltasm war, in gefrorenes Wasser zu steigen....

After-Eight













Donnerstag, 21.01

Der Donnerstag begann für uns mit einer kleinen Versammlung im Auditorium, dei der jede Schülergruppe etwas typisches für ihr Land vorstellen mussten. Besonders spektakulär war die Vorstellung der Spanier, die katalanische Menschenpyramiden, sogenannte "Castells" aufgebaut haben. Auch die Schokolade der Italiener und unser Wien-Quiz mit Mozartkugeln als Gewinn, kamen sehr gut an.
Danach ging es weiter mit unserer Arbeit an unseren Projekten, die nach dem Mittagessen stolz präsentiert wurden. Die sowohl realistischen als auch futuristischen (und in jedem Fall sehr kreativen) Lösungen für aktuelle Probleme wurden mit großem Interesse aufgenommen und angeregt diskutiert.
Am Nachmittag ging es zu einem verschneiten Hügel, dem Lockanberg, bei dem wir uns mit großem Einsatz beim Rodeln austoben konnten. Besonders für die Spanier, für die Schnee ein seltener Ausblick ist, war das eine großartige Erfahrung.
Den letzten gemeinsamen Abend ließen wir mit einem finnischen Abend in der Schule ausklingen. Bei typisch finnischen Essen und einem interessantem Programm mit Musik, Spieln und Quizzes war niemandem langweilig. Nachdem das offizielle Programm beendet war, versammelten wir Schüler uns bei Essi, einem finnischen Mädchen, um eine kleine Abschiedspaty zu feiern. Diese endete mit einem emotionalen Abschied von unseren polnischen und slovenischen Freunden, die früher abreisen mussten als wir.


 Freitag, 22.01

Obwohl wir, zwar leider ohne den polnischen und slovenischen Schülern, noch einem geminsamen Vormittag verbringen konnten, war die stimmung am Freitag sehr gedrückt.
Nachdem wir unsere Koffer sicher in der Schule verstaut hatten, folgten wir unsern Hosts in ihren Unterricht und konnten erleben, wie der finnische Alltag so aussieht. Danach aßen einige von uns das letzte Mal in der Schulkantine, während es andere in ein kleines Cafe oder zu "Friends and Burgers", einer finnsichen Fast-Food-Kette, verschlagen hat.
Das Mittagessen verging wie im Flug und schon kam der Moment, den wir am meisten fürchteten: der Abschied. Zwischen den vielen Tränen, die geflossen waren, versprachen wir uns, dass wir in Kontakt bleiben würden und uns bald besuchen werden.
Danach begann die Reise zurück nach Wien, traurig, aber mit dem Wissen, dass wir großartige Freunde dazugewonnen haben und einzigartige Erfahrungen machen konnten!


Team Austria




Katharina Reisner, Daniel Kern, Chiara Valentin, Lisa Zadrovics

Samstag, 20. Februar 2016

Workshop "Entrepreneurship", 29.01.2016

Wir, das Barcelona Team, also Pia, Laura, Nina und Johanna, bekamen den Auftrag einen Workshop über "Entrepreneurship", also das Thema um das sich unser Barcelona Treffen handelte, mit der 6A unserer Schule zu veranstalten und ihnen unser Wissen zu vermitteln.
Wir überlegten uns ihn als kleinen Wettbewerb zu veranstalten: Die Teams mussten sich gegenseitig, nach der Präsentation ihrer Idee zu bewerteten.
Wir begannen mit einer Präsentation, in welcher wir unseren Klassenkameraden erklärten was sie erwartete: Die Aufgabe war es ein fiktives Produkt oder Unternehmen zu entwickeln, mit dem man ein alltäglichges Problem lösen könnte.
Anschließend setzten sich die Gruppen zusammen und arbeiteten ca. 2 Stunden an ihren Ideen.
Danach präsentierten sie sich gegenseitig ihr Endergebnis und bewerteten sich.
Das Gewinnerteam hieß "Foodiversity", ein Restaurant, dass mit Lebensmitteln kocht, die sonst weggeworfen werden würden und dieses günstig in der Nähe von Universitäten an Studenten verkauft.










Montag, 11. Januar 2016

Job-Shadowing im Ørestad Gymnasium Kopenhagen: Impressionen von Anna Haberson-Anreiter und Franz Anreiter

Vom 30.11. - 4.12.2015 hatten wir die Möglichkeit zum Job-Shadowing im Ørestad Gymnasium Kopenhagen. Unsere Impressionen haben wir in einer Powerpoint Präsentation festgehalten. Es war für uns sehr bereichernd, eine völlig andere Schulkultur kennen zu lernen. Für etwaige Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Anna Haberson-Anreiter
Franz Anreiter

Montag, 21. Dezember 2015

SchülerInnen Treffen Barcelona November 2015

Sonntag, 22. November 2015

Ohne zu wissen was uns, Johanna, Pia, Laura und Nina, erwartet, trafen wir uns am Flughafen Wien-Schwechat. Schweren Herzens nahmen wir Abschied von unseren Eltern - dachten sie zumindest. Gemeinsam mit Frau Professor Gall kamen wird ein paar Stunden später in Barcelona an und wurden von unseren Gastfamilien empfangen.
 


Montag, 23. November 2015

Durch Zufall trafen wir uns am nächsten Morgen in einer U-Bahn Station und gingen dann gemeinsam zur Schule. Viel zu früh kamen wir bei der Schule an, da unsere Gastschwestern Examen hatten, doch in dieser Zeit nahmen wir Kontakt mit den Schülern aus den anderen Ländern auf.
Als alle eingetroffen waren gingen wir in einen Theater-Raum der Schule. Zuerst wurden einige Friedens-Statements vorgetragen, es folgte eine kurze Rede der stellvertretenden Direktorin und danach fand ein kleines Willkommens-Konzert statt.

Anschließend fanden wir uns in dem Raum ein, in dem wir die restliche Woche arbeiten würden. Am Anfang spielten wir Kennenlernspiele, danach wurden wir in Gruppen eingeteilt, welche wir die ganze Woche beibehielten.

Gegen Mittag fuhren wir mit der U-Bahn ins Zentrum und nahmen dort an einem Workshop zum Thema 'Entrepreneurship' im Caixa Lab (ein Museum) teil.

Am Nachmittag besichtigten wir den Montjuic, den Hausberg Barcelonas, und gingen in ein Einkaufszentrum. Während dieses langem Spaziergangs schlossen wir erste Freundschaften.

Den Abend ließen wir mit unseren Gastfamilien ausklingen.




Dienstag, 24. November 2015

In der Früh begannen wir an unseren Projekten zu arbeiten. Wir sollten ein Problem mit Hilfe eines Produktes oder einer Dienstleistung lösen.

Nach einer kleinen Pause fuhren wir zum Hub del Disseny, wo wir uns in kleinen Gruppen das Museum ansahen. Wir gingen mit unseren Gastschwestern, Frau Professor Gall und Frau Direktor Kerschbaumer durch die einzelnen Ausstellungen und unterhielten uns über das was wir sahen.

Anschließend besuchten wir ein Einkaufszentrum am Meer. Davor und danach schlenderten wir noch etwas durch die Stadt und redeten viel mit unseren neu gewonnen Freunden.




Mittwoch, 25. November 2015

Vormittags arbeiteten wir intensiv an unseren Projekten weiter. Mittags hatten wir eine Pause wo wir uns frei überall hin bewegen konnten, in welcher wir etwas aßen und uns sportliche Kleidung anzogen, denn am Nachmittag spielten wir Basketball, Volleyball oder Fußball.

Abends waren wir mit allen unterwegs und hatten die Möglichkeit, das Fußballstadion von Barcelona zu besichtigen. Da wir nicht wirklich darin interessiert waren, gingen wir mit einigen anderen Uninteressierten schon mal zur Bowlinghalle.


Donnerstag, 26. November 2015

An diesem Tag haben wir viele Teile Barcelonas besichtigt.

Als erstes besuchten wir die Sagrada Familia, von der wir
alle sehr beeindruckt waren. Wir wurden in der Kirche herum geführt und erfuhren viel über Gaudì, den Architekten.
Nachdem wir dieses riesige, noch nicht vollendete Bauwerk besichtigt hatten, hatten wir eine kurze Pause, bevor wir unseren Weg fortsetzten. Dieser führte uns weiter in die Stadt hinein, wo wir weitere Werke Gaudìs besichtigten. Wir sahen zwei verschiedene, beeindruckende Häuser und Bodenplatten, welche alle ein lustiges Muster abgebildet hatten.
 
Nach einer Mittagspause machten wir aus auf den Weg zum Park Güell, wo wir einen atemberaubenden Ausblick genossen. 


Da unsere dänischen und slowenischen Freunde uns schon am nächsten Tag verlassen würden, verabredeten wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant in der Nähe der Schule.
Das Essen war sehr gut und wir unterhielten uns über die Geschehnisse der Woche. Danach ließen wir den Abend noch gemeinsam ausklingen, bevor jeder wieder zu seiner Gastfamilie nach Hause ging.



Freitag, 27. November 2015

Dieser Tag war die Endphase unseres Projekts. Wir veranstalteten einen kleinen "Markt", wo jede Gruppe ihr Projekt vorstellte und sich die anderen ansah. Wir bekamen kleine Zetteln mit welchen wir die anderen Projekte beurteilen mussten.
Danach bekamen wir alle Urkunden ausgeteilt und veranstalteten ein kleines Mahl mit Knabberein. Das war auch der Moment, wo die ersten Tränen flossen, denn wir hatten alle sehr ins Herz geschlossen.

Den Nachmittag verbrachten wir noch mit 3 anderen Leuten in der Stadt, wo wir bummeln waren. Wir machten es uns in einem Café gemütlich und redeten nochmal über die vergangene Woche. Das war der Moment wo wir realisierten, dass wir auch sie bald verlassen müssten.

Am Abend mussten wir auch zu ihnen endgültig Lebewohl sagen und jeder fuhr mit seinem Host nach Hause.

Samstag, 28. November 2015

Den Vormittag verbrachten wir bei unseren Gastfamilien bevor wir uns auf den Weg zum Flughafen machten. Dort verabschiedeten wir uns auch von unseren Gastfamilien.

Mit einem lachenden und mit einem weinenden Augen gingen wir zu unserem Gate.

Kurz vor 17 Uhr waren wir wieder gelandet und schlossen unsere Familien in die Arme.



Mit Sicherheit lässt sich sagen, dass diese Woche eine der lehrreichtsen, schönsten und aufregensten Wochen unsers Lebens war.





Dienstag, 13. Oktober 2015

LehrerInnentreffen vom 3. bis 7. Oktober 2015 in Barcelona, Spanien


Samstag, 3. Oktober 2015 
Anreisetag! Heute heißt es für uns – Christina und Eva – sehr früh (zu früh!) raus aus den Federn! Um fünf Uhr ist Treffpunkt am Flughafen, dann geht es ab nach Barcelona, genauer gesagt in die unmittelbare Nachbarstadt Hospitalet, wo sich unser Hotel und die spanische Partnerschule befinden, das Centre d’Estudis Joan XXIII. Pablo, der das Treffen organisiert hat, holt uns sogar vom Flughafen ab.  

Sonntag, 4. Oktober 2015
Wir treffen die LehrerInnen der Partnerschulen bei der Placa Espana. Christina kennt viele der KollegInnen schon seit Jahren, ich sehe alle zum ersten Mal. Gemeinsam gehen wir zum „magischen“ Brunnen Montjuic und bewundern die Licht- und Musikshow am Brunnen und die beeindruckende Kulisse. Anschließend geht’s zu unserem ersten Abendessen ins Arenas Centre – hier kann man Barcelona von oben sehen und köstliche Tapas essen!
Abendessen im Arenas Centre
Montag, 5. Oktober 2015
Mit dem Bus fahren wir vom Hotel zum Centre d’Estudis in Bellvitge, wo uns eine sehr spannende Präsentation erwartet: Der Direktor und ein Lehrer einer der Partnerschulen des Centres d’Estudis stellt uns das Horitzó 2020 vor, ein neues System an Jesuitischen Schulen im Raum Barcelona. Das System wurde auf der Basis zahlreicher Vorschläge von Eltern, SchülerInnen und  LehrerInnen  erarbeitet und basiert auf einer Zusammenarbeit von LehrerInnen in Dreier-Teams, die jeweils eine Klasse mit 60 Kindern unterrichten, und zwar in einer dafür geschaffenen „Mittelstufe“ zwischen Volksschule und Sekundarstufe. Grundlagenunterricht in Englisch und Mathematik ist von diesem System entkoppelt, doch alle anderen Fächer werden ausschließlich in Form von Projekten unterrichtet, acht pro Schuljahr. Dieses System gibt es seit Anfang des vorigen Schuljahrs, und es umfasst bisher zwei Klassen. Klingt toll!

Dienstag, 6. Oktober 2015
Dieses Projekttreffen hat das Thema „Entrepreneurship“. Am heutigen Tag werfen wir einen neuen, erweiterten Blick auf diesen Begriff, vor allem natürlich im Hinblick auf die Förderung eines „entrepreneurial spirit“ bei unseren SchülerInnen, der ihnen Fertigkeiten und Fähigkeiten wie persönliche Autonomie, Verantwortungsbewusstsein, innovatives Denken, Kreativität und Teamfähigkeit vermitteln soll.
Anschließend gibt es einen Rundgang durch die Schule, vom Kindergarten bis zu den 18-Jährigen.

Computer für die ganz Kleinen


Das Lokalfernsehen von Hospitalet filmt mit und bringt einen Beitrag über unseren Besuch! Wir versuchen uns auch an De Bonos „six thinking hats“ zum Thema „Handys im Unterricht“ und hören eine sehr inspirierende Präsentation eines Unterrichtsprojekts mit 11-12-Jährigen, einer „Erfinderwoche“.



Mittwoch, 7. Oktober 2015
Am ESADE Entrepreneurship Institute hören wir einen tollen Vortrag von Luisa Alemany über eine vom neuen spanischen König in Auftrag gegebene Initiative zur Senkung der sehr hohen Arbeitslosenrate unter jungen Spaniern. Sie spricht über die notwendigen „entrepreneurial skills“, die die SchülerInnen brauchen, und die Notwendigkeit der Vermittlung dieser Fertigkeiten und Fähigkeiten im Unterricht, quer durch alle Fächer.